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Depression und der Verlust von ausgeübter Verantwortung
Ich habe heute Nacht ganz deutlich gemerkt, wie sehr mich dieses letzte Jahr geschafft hat. Das wusste ich zwar, aber so richtig angekommen war es nicht. Ich versuche noch immer, kleinzureden, was alles war: Das sechswöchige Sterben meiner Mutter, die unter ihrer Demenz als nahezu einzige Gefühle mir gebenüber Neid und Unmut waren. Der grässliche…
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Tödliche Brautnacht
Eine Schneiderin mit dunkler Vergangenheit – wer wäre besser geeignet, einen Mord aufzuklären? Wiltshire, Sommer 1845.Alice Beaumont hat erreicht, wovon andere Schneiderinnen träumen: Sie kleidet die feinsten Damen der englischen Gesellschaft ein. Dabei hält sie stets Abstand, denn sich in das Leben anderer einzumischen, bringt nichts als Ärger. Nun haben die Darnwells sie auf ihren…
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Wenn die Geschichte in dunklen Zeiten spielt
Wie ist es, mit Emma, ihrer Familie und Freunden aus den Goldenen Zwanzigern hineinzugehen in die Dreißiger? Die Dreißiger, die schnell grauer und kälter wurden, bis endlich die Nazis ihr Ziel erreicht hatten und aus der doch eher bunten und hoffnungsfrohen Weimarer Republik (mit all ihren vielen, vielen Fehlern und Schwächen) das Dritte Reich erschufen,…
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Das vergiftete Manuskript
Wie jagt man einen Mörder, wenn man das Haus nicht verlassen darf? Bonn, Oktober 1930.Emma ist stolz auf ihren Mann James, dessen Verlag immer besser läuft. An einem sonnigen Mittwochvormittag hat er eine Verabredung mit einem Schriftsteller in dessen Wohnung.Er ist nahezu pünktlich.Leider.Anstatt einen neuen Vertrag abzuschließen, findet er sich in Untersuchungshaft wieder. Und während…
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Viel zu aktuell …
Als ich irgendwann im Frühjahr 2007 das erste Mal darüber nachdachte, einen Kriminalroman zu schreiben, der im Bonn der 1920er spielen sollte, hatte ich nicht die geringste Ahnung, dass Ja und nun habe ich langsam das Gefühl, dass ich diese Serie vielleicht gar nie wirklich werde beenden können oder nicht so, wie ich es mir…
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Undercover auf der Schönheitsfarm
Die Geschichte mit dem kleinen Handtuch hatte ich auf Insta schon erzählt, daher bitte nicht böse sein, wenn sie auch in diesem Beitrag vorkommt; es gehört einfach dazu. Ob ich es schaffe, heute alles zu berichten, weiß ich noch nicht. Seht es mir nach, ich bin doch noch hübsch elend krank und habe Mühe beim…
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Warum eigentlich immer wieder Bonn?
Ok, ich kann es nicht länger verbergen: Meine Heimatstadt ist fast immer auch Schauplatz meiner Romane. Die eine oder andere hat das vielleicht schon gemerkt. Warum ist das so? Bin ich so heimatverbunden? Ist meine Familie so fest in dieser Stadt verwurzelt? Bin ich in einem Stadtverein oder sponsert mich die Bürgermeisterin? Nein. Nichts davon.…
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Abenteuer in Zeiten der Revolution
Liebe, Mut und Abenteuer. Philippe de Beretton hat nur einen Wunsch: Heim zu Luise, heim nach Bonn – und vergessen, was in Paris vor sich geht. Doch genau dorthin muss er; einmal noch in diese Stadt, in der er längst als Feind der neuen Ordnung gilt. Luise bemüht sich währenddessen um Geduld und Zuversicht. Doch…
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Liberté, égalité et fraternité … Wo bleiben die Schwestern?
Die Französische Revolution. Tja. Also. Je nachdem, von welchem Standpunkt man sie betrachtet, wird man von diesem Ereignis als dem großen Freiheitskampf sprechen, der für eine gerechtere Staatsform gesorgt hat und die Menschenrechte in Europa verankert hat. Man wird über die armen Bauern sprechen, über den dekadenten Adel und absolute Monarchen, über Hunger, Elend und…
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Marie Antoinette: Nach Paris.
Vor über 220 Jahren, zweieinhalb Wochen vor ihrem 38. Geburstag, verlor Marie Antoinette ihren Kopf zum letzten Mal. Und ist damit die dritte Königin in meiner Reihe geschichtlich bedeutender Frauen, die eines gewaltsamen Todes starb. Doch während Anne Boleyn und Maria Stuart als Königinnen und in einer ungefähren Privatheit starben, eingehüllt in morbide Würde und…
