Illustriertes Kriminalromancover. London 1934, Emma, rothaarig, Mantel, Kleid, Tasche. Es regnet am späten Nachmittag

Der Club der Verräter

Was ich nun schon verraten kann: Es wird dieses Mal in zumindest einer Hinsicht etwas traurig werden. Das hatte ich natürlich nicht geplant – wie auch, wenn ich nicht plotte? Aber wie das immer so ist, wenn ich voller Vertrauen sowohl in Emma wie auch in meine Fantasie starte, dann ergibt sich immer etwas für mich Unerwartetes.

(Weshalb ich heute noch grinsen muss, wenn ich an die zwei oder drei Rezis zu dem einen oder anderen Krimi denke, in denen gesagt wurde, es wäre auch deshalb so langatmig und öde gewesen, weil man von Anfang gewusst habe, wie es ausgeht – und das bei Geschichten, in denen ich mit allen Regeln breche und einen Mörder mehr oder weniger aus dem Hut zaubere. Ich kann solche Hellsicht nur bewundern und rate dringend zu einer Karriere in Zirkus, Kaberett oder Varieté)

Nun, dieser dritte Roman, der Emma bei ihren Ermittlungen in London begleitet, beginnt ruhig. Also langatmig. Total öde. Emma würde widersprechen, sie empfindet ihren Wochenstart als sehr hektisch und stressig und zwar so sehr, dass sie dankbar dafür ist, sich um Lohntüten und Buchhaltung kümmern zu müssen, da hat sie für drei Stündchen ihren Frieden und ihre Freude. Nicht unbedingt eine Ansicht, die ich mit meiner Heldin teile.

Ja, das wollte ich nur mal kurz mitteilen. Und hey, bestellt vor – bei Amazon oder über einen der Läden der Tolino-Allianz (ich finde Hugendubel irgendwie am sympathischsten). Schubst mich, drängelt mich und unterstützt mich gerne. Sehr wahrscheinlich wird das Buch Anfang Juni erscheinen. Also los jetzt, kauft mich! Oder ähm, nein, das Buch, kauft das Buch, sorgt dafür, dass ich mir Brot leisten kann. :D


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