Andrea Instone

Licht & Schatten

Oliveros Institut für Fantastik

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Wer genau hinsieht, erkennt im Hintergrund vielleicht ein wenig vom Institut. Oder nicht? Dann mangelt es an Magie in deinem Leben!

Fantasy ohne Schwert und Heldenreise, ohne eine Auserwählte und ohne die Suche nach einem Gral? Geht das?

Fantasy für Leserinnen & Leser, die Fantasy sonst nicht lesen

Das behaupte nicht ich. Das habe ich nur einige Male gehört, wenn es um Melisande, Odila und Swanhild geht. Stimmt es? Könnte schon sein.

Es ist 1899 und Professor Doktor Archibald Anastasius wird zum Direktor des Instituts für Fantastik benannt. Von nun an lebt er in einem Haus im Hofgarten, das kaum ein Bonner und kaum eine Bonnerin jemals gesehen hat. Aus Gründen. Hier wird für den Bereich Westliches Europa entschieden, welche Fehler einer anderen und rücksichtsloseren Welt vermieden werden müssen – und wie das geschieht.

Zum ersten Mal seit ewigen Zeiten erhält das Institut dazu nicht nur eine, sondern gleich drei Agentinnen magischer Herkunft. Für den noch sehr jungen und sehr unerfahrenen Anastasius ist jedoch schon deren Abholung an ihrem Heimatort eine echte Prüfung …

1 Melisande die Fee 8 23

Es beginnt harmonisch und golden: Die beste aller Welten wird vom Institut geschützt.

Was also erwartet dich?

Diese Serie beginnt optimistisch und voller Frohsinn. Anastasius ist stolz auf seine Berufung und das Institut, in dem er nicht nur arbeiten, sondern wohnen wird, ist der Inbegriff der Magie. Drei Angestellte erwarten ihn bereits – zwei Ewige und ein Mensch, der kurz vor seinem Ruhestand noch einige wunderbare Erfindungen für das Institut fertigstellen wird. Anastasius ist von allem begeistert, ein Traum wird wahr.

Ebenso begeistert zieht er los, seine erste Agentin abzuholen: eine Fee der Insel Avalon. Ein Ort, an dem nur Frauen leben – die bekanntermaßen den Männern nicht sonderlich zugetan sind. Was Anastasius in dieser Nacht an Foppereien durchzustehen hat, amüsiert alle sehr. Also alle außer Anastasius.

Doch Melisande ist reizend und ihre Aufgabe entzückend: Mehr Glück soll die Menschheit wieder spüren, sich wieder mehr umeinander kümmern – und die Fee ist die Richtige für diese Aufgabe. Wo sie auch geht und steht, sie verbreitet Zuversicht, Optimismus und Selbstvertrauen. Herrlich, so hatte Anastasius sich das vorgestellt: Die beste Welt sonniger machen. Aber etwas tut sich, etwas geschieht, etwas will ihnen allen Böses …


2 Swanhild die Blutige 8 23

Eine Vampira mit tausend Jahren Erfahrung ist keine Angestellte, das muss Anastasius schnell lernen!

Was ist an der Serie historisch?

Diese Welt ist wie unsere: Dieselbe Geographie, dieselben Menschen. Plus Magie. Von der man weiß. Obwohl sie in Vergessenheit gerät bei allzu vielen. Und das bereitet dem Institut Sorgen, denn da ihre Welt 15 Jahre Abstand zu unserer hat, sieht man nun einen grauenvollen Krieg, der Europa verwüstet. Das darf nicht geschehen, jetzt musst man etwas tun, das zu verhindern.

Und so werden Wien, das Kaiserehepaar und die Thronfolger eine große Rolle spielen. Und Sarah Bernhardt. Bram Stoker. Und viele andere – für Odila, die durch die Zeit springen kann, sind Maria Stuart und Elisabeth von besonderer Bedeutung, aber auch Robespierre und Katharina de Medici. All die falschen Entscheidungen, die kleinen Versäumnisse, die müssen unsere Agentinnen verhindern oder korrigieren, um die Katastrophe zu verhindern.

3 Odila die Zeitige 8 23

Die Jüngste des Trios auf gefährlicher Mission in einer Vergangenheit, die die Zukunft bestimmt.

4 Elisanne die Sanfte 8 2023

Kein Fee, keine Vampira: Sie ist die Herrscherin einer fremden Welt. Kann sie sie retten?

Das einzige Manko

Ich muss es offen eingestehen: Der Hauptbogen, die sich steigernde Gefahr, eine vorläufige Lösung – das ist alles da. Aber dann kam – und ich etwas privater werden – erst Corona und infolge dessen die Demenz meiner Mutter. Unter diesem Eindruck entstand der vorerst letzte Band. Was nicht das Problem ist, denn so leicht man es missverstehen kann, so war diese Zeit für die Geschichte fast der perfekte Hintergrund – so düster und bedrohlich hätte ich es ohne Lockdown und die Verantwortung für meine Mutter vielleicht gar nicht hinbekommen.

Aber es sollte zumindest einen weiteren Band oder eigentlich sogar zwei Folgebände gegeben haben. Aber nun war ich eben die Betreuerin meiner Mutter, was mich viel gekostet hat. In jeder Hinsicht. Ich brauchte beim Schreiben eine andere Atmosphäre, eine andere Note. Und dann irgendwann war viel Zeit vergangen und ich kann mich selbst kaum noch aus in Oliveros Welt. Und weil es sowieso nur wenige gelesen hatten, kam ich bis heute nicht dazu, Odila heim in ihre Gegenwart zu holen …

Was ich sofort ändern werde, wenn nur genügende Leserinnen mahnende Briefe schreiben! Ehrlich. Ich schwöre es! Doch auch ohne Odilas Heimkehr ist diese Serie ein perfekter Weg in eine andere Welt. Keine wichtige Frage bleibt offen, denn das ist ja klar: Odila wird es schaffen; ich bin keine Autorin, die quält. Nur ganz selten ein bisschen!

5 Koenigin der Strigoi 8 23

War alles umsonst? All die Gefahren, die gebannt wurden? Anastasius möchte verzweifeln, doch Swanhild bleibt kühl


Erlebe die fantastischste Version unserer Vergangenheit!


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