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Es ist eindeutig:
Diese Autorin hat verpennt!

Was ist neu, was hat sich getan?

Tja. Hmm. Ich muss erst mal jammern. Aus zwei Gründen, danach lasse ich ein bisschen Platz für Mitleid und Zuspruch.

Es ist ja nun schon Mai und der ist auch schon zur Hälfte um; in zwölf Wochen etwa werden dann schon Lebkuchen und Spekulatius in den Supermärkten zu finden sein. So sieht es aus.
Na, eigentlich sieht es im Augenblick zumindest bei mir in Bonn so herbstlich aus, dass ich mich wundere, weder Lebkuchen noch Spekulatius im Haus zu haben, aber da ich mir fest vorgenommen habe, endlich auf Süßes zu verzichten, das mir wirklich nicht guttut, wäre das auch keine Alternative. Ähm, aber hä? Wo bin ich jetzt gelandet?

Ach ja, Mitleid und Zuspruch. 

Ich wunderte mich nämlich doch schon ein wenig, weshalb mir auf meine letzte Buchpost niemand geantwortet hat. Weinend und verzweifelt hockte ich in meinem Zimmerlein. Bis ich dann vor ein paar Tagen sah, dass in meinem Buchpostarchiv nichts zu sehen war. Also zumindest keine Buchpost vom April. Von der ich doch ganz sicher war, sie geschrieben zu haben. Von meiner Einladung in einen Podcast hatte ich erzählt. Hmmm ...
Und es stimmt. Hatte ich erzählt. Wäre fein gewesen, wenn ich diese Mail auch an euch abgeschickt hätte. Ups.

(Hier fügt ihr jetzt euer mitleidiges Seufzen ein, vielleicht auch ein bedauerndes Kopfschütteln)

Hach und oh. Ts und herrjemine.

Sehr schön. Weiter mit dem tragischen Geschehen. Seit Montag will ich nun also zumindest die Maipost schreiben, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Meistens Emma, aber auch eine neue Idee über ... - und das ist ein Thema, in das ich mich vor allem gestern und heute sehr intensiv eingegraben habe. Das könnte noch mal ein historischer Roman werden, da hätte ich schon mal wieder Lust drauf, aber nichts Genaues weiß ich noch nicht.

Gut. Heute Mittag riss ich mich endlich los von einer viel zu intensiven Recherche und machte mich daran, euch zu schreiben, so ganz gemütlich und gut gelaunt. Tja, blöderweise hat mein Newsletter-Plugin die fatal-blödsinnige Eigenschaften, mit dem Speichernbutton irgendwie in einer On-/Off-Beziehung zu stecken. Ich speichere und speichere (aus Erfahrung, aus trüber Erfahrung!) wieder und wieder nach jedem Abschnitt - und dann gehe ich hin und überschreibe den Text mit einem weiteren Schnipsel. Aus versehen, das sind alles so kleine Blöcke, die ich in die Vorlage schieben und dann bearbeiten kann. Also Blöcke für Bilder, für Trenner, für Text neben einem Bild, für Überschriften - tja, und ich erwische den falschen Block, überschreibe alles - speichere aber nicht. Ha!

Also denke ich, kein Thema, habe ja immer alles gespeichert, was bisher kam, und da ist der Button: zur letzten gespeicherten Version. Alles gut, alles fein. Ich klicke und dann - dann stehe ich vor dem leeren Newsletter, der nur noch mein Foto zeigt!

Verzweiflung und Panik kicken sofort ein (weil die trübe Erfahrung lehrt mich ja, was das bedeutet) und wirklich ist da nichts, gar nichts, um die Schreiberei der letzten halben Stunde zurückzuholen. 

Deshalb jetzt der zweite Raum für euch, mich zu bemitleiden - und wer jetzt gackert, fliegt raus, klaro? Ha!

Hach und oh. Ts und herrjemine.

Ups, jetzt habe ich gegackert, das ist aber peinlich. Ich bleibe trotzdem und ok, wer sonst noch gegrinst hat, muss auch nicht gehen. Ich bin da großzügig.

Aber habe ich überhaupt etwas zu erzählen?
Nun ja, ich bin sehr fleißig mit Emma beschäftigt und ich war ganz, ganz nah dran, den Wunsch einiger Leserinnen und Leser zu erfüllen, die auch mal ohne Mord auskommen könnten. Ganz nah war ich dran, aber dann auf einmal und das durchaus spät lagen da x Tote. Eventuell werden es x+1 Tote. Oder, falls man y mitzählt, dann wären es sogar x+2. ABER Emma wird dabei nicht ...

Ach ne, das kann ich auch nicht erzählen, so etwas verrät man doch nicht. Also gut, ich kann nicht über Emma sprechen, nicht über meine Idee für eine historische Minireihe und auch nicht darüber, was ich mit Alice vorhabe - da habe ich nämlich auch etwas angeleiert, was der einen oder anderen bestimmt gefallen wird. Ist schon alles in trockenen Tüchern, aber eben noch nicht ... Aber psst!

Ja, wird eng jetzt. Oder hey, mich hat der übliche Floh gebissen. Der, der verlangt, dass ich meine Cover erneuere. Oder in diesem Fall veraltere sozusagen? Ich habe mich nämlich frisch verliebt in die Plakatkunst der Jahrhundertwende und da ich Hedwigs Cover mittlerweile gar zu süßlich fand, habe ich die Nächte von Dienstag bis Freitag genutzt, etwas Neues / etwas Altes zu versuchen.

1 Aufbruch ins Leben
2 Vornehme Pflichten
3 An fremden Ufern
Wie war das mit dem Podcast?

Ja, ich war nämlich vor einigen Wochen bei Ben im Podcast Dailyklappentext und das hat mir sehr, sehr gut getan. Ich glaube, Ben kann alle und jede zum Reden bringen, aber ehrlich gesagt: Ich bekomme den Mund sowieso nie zu, wenn man jemand zuhört. Und wer jetzt wirklich nichts Besseres zu tun hat, der kann sich anderthalb Stunden haltloses Plappern anhören. Allerdings hatten wir technische Schwierigkeiten und es ist daher nicht alles zu verstehen. Leider. Aber wer weiß, vielleicht ergibt sich da noch mal etwas.

Ihr solltet auf jeden Fall, falls ihr Ben und den Dailyklappentext noch nicht kennt, mal hinüberhuschen. Das Programm ist sehr bunt und vielfältig, da sollte jede etwas Interessantes finden :)

Übrigens: Ich blogge wieder relativ viel!

Wahrhaftig hatte ich endlich wieder richtig Lust, etwas mehr zum Hintergrund meiner Romane zu erzählen - warum beispielsweise London im Augenblick Bonn als Haupt-Roman-Stadt abgelöst hat und wie Emmas Leben in den Dreißigern gewesen sein muss. Wenn ihr also mehr Historisches zu meinen Büchern wollt, dann schaut regelmäßig vorbei oder besser noch abonniert den Feed/das RSS. Erinnert ihr euch noch, wie vor gut zehn Jahren wir fast alle einen Feedreader hatten oder bei den Blogs, denen wir folgten, auf die verlinkten Blogs schauten, um zu sehen, was es Neues gab? Mittlerweile vermisse ich das, denn der Austausch war inniger und selbstbestimmter als über Instagram beispielsweise.

Oder aber, da müsst ihr mir sagen, ob ihr das mögt oder nicht, die Mehrheit entscheidet: Ich verlinke die letzten meiner Beiträge im Newsletter. Falls ich ihn schicke, habt ihr quasi ein Inhaltsverzeichnis und könnt gucken, ob ihr das eine oder andere interessant findet. Das probieren wir jetzt gleich mal.

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So, jetzt reicht es aber. Seit 13:00 Uhr schreibe ich euch; jetzt ist es wahrhaftig 19:30 Uhr. Ups. 
Ihr Lieben, es tut mir leid, euch im letzten Monat versetzt zu haben, wenn auch gänzlich aus Doofheit, nicht aus Boshaftigkeit. Für die nächste Woche wünsche ich euch nur das Allerbeste, gerne Sonnenschein, nette Leute und eine etwas bessere Welt. Über Antworten freue ich mich immer!

Liebste Grüße
Andrea

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Andrea Instone
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