|
Nun ja, was sonst könnte ich in diesen Wochen getan haben, um mich von meiner Trauer abzulenken?
Das Übliche: Ich habe Cover gebastelt. Das hier ist die Arbeit von acht oder neun Nächten und man muss zugeben, das ist besser, als wachzuliegen, zu heulen und Schokolade in sich reinzustopfen (ok, habe ich außerdem getan - Multitasking? Kann ich!).
Aber nicht nur das war der Grund: Ich finde noch immer, dass KI ein tolles Tool sein kann, wenn man
a) verantwortungsvoll und ethisch damit umgeht und b) bereit ist, sehr, sehr viel am ausgespuckten Ergebnis zu arbeiten.
Doch ich für mein Teil habe mich ziemlich daran satt gesehen und deshalb hatte ich Lust, wieder ganz ohne diese Hilfe etwas zu gestalten. Mit gekauften Grafiken, eigenen Stricheleien, vielen Filtern und noch viel mehr Geduld. Geht aber übrigens dennoch doppelt so flott im Vergleich zur KI-Qual.
Und ich mag das Ergebnis. Also zumindest ich mag es, weil ich mehr Einfluss auf die Atmosphäre des Covers hatte.
Wirken Illustrationen zu kindlich? Ich finde nicht. Und immer mehr auch sehr viel brutalere Romane erhalten mittlerweile illustrierte Cover, was ich ziemlich erfrischend finde. Aber gut, das ist Geschmacksache.
Entscheidender ist, dass ich endlich, endlich, endlich mit Band fünf ans Ende gekommen bin. In den nächsten vier oder fünf Tagen werde ich den Text lesen, manches löschen, einiges anpassen, vielleicht etwas dazuschreiben. Dann ist es geschafft, dann geht es sofort an Band sechs und somit ans Staffelfinale.
Und danach? Darf Mrs Beresford zu ihrem zweiten Englandfall aufbrechen. Auf sie freue ich mich schon; mit Emma ermitteln ist für mich wie heimkommen, niemand ist mir so vertraut wie sie. |