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Ich glaube, das letzte Mal hatte ich mich im vergangenen Sommer bei euch gemeldet. Und vermutlich hat die eine oder andere, die sich für meine Buchpost angemeldet hatte, noch nie eine solche Mail von mir erhalten.
Was kann ich sagen? Das Leben kommt halt immer zwischen alle noch so aufrichtigen Pläne. Für mich war 2024 kein schönes Jahr, was mich aber nicht von der Hoffnung abhält, dass es für euch, dass es für dich eines war, das Gutes. Schönes und Aufregendes gebracht hat neben allem, was uns Sorgen bereiten kann, darf oder sogar muss.
Nun also ein erneuter Versuch, mich regelmäßig zu melden und es vielleicht sogar zu schaffen, Buchpost-Listen zu erstellen, auf denen du wählen kannst, was du von mir hören magst:
Neuerrscheinungen, Leseproben, Aktionen? Oder auch den gelegentlichen Schwank aus meinem Leben, ein Blick in Autorinnenleben oder sogar meine Gedanken zu der Welt um uns herum?
Aber das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt bemühe ich mich erst einmal, meinen Berufsalltag noch strenger zu organisieren und mich an meine von mir selbst vorgegebenen Termine zu halten. Öhm. Ja. Sende mir bitte gute Gedanken und Durchhaltestärke ... :D
Das soll nun nur ein kurzes Lebenszeichen sein und für dich das Signal, entweder auf die nächste Buchpost zu warten oder dich blitzschnell abzumelden, um nichts mehr von mir zu hören. Ich werde immerhin gelegentlich oder auch oft recht persönlich und habe dabei gerne das Gefühl, an Freundinnen zu schreiben.
Freundinnen? Ernsthaft? Ja. Weil ich nämlich glauben möchte, dass, wer meine Romane und meine Heldinnen mag, zwischen den Zeilen ziemlich gut erkennen kann, wer ich bin und für was ich stehe:
Menschlichkeit und Frauensolidarität.
Ja, kleiner habe ich es gerade nicht. Mich treibt die Sorge um uns alle um und das schleicht sich natürlich in jedes Wort, das ich schreibe (was diese Buchpost offensichtlich beweist).
In zweierlei Hinsicht: Manches schlägt sich nieder in dem, was in der Geschichte geschieht - was kein Wunder ist, da nicht wenige meiner Romane in den Jahren von 1919 - (zunächst nur) 1933 spielen. Aber ebenso tauche ich beim Schreiben in meine eigenen Welten ab und lebe dort Humor und Leichtigkeit, Vertrauen und Liebe aus, wie wir alle es uns vermutlich wünschen.
Ich könnte auch sagen: Je öfter ich die Welt um mich herum in Schwarz und Weiß sehe, desto bunter male ich mir diejenige aus, die ich mir erschreibe.
Das war nun doch länger als gewollt. Und eine echte Buchpost ist es auch nicht. Doch das kommt noch für jene von euch, die gerne bleiben möchten. Wer mag, antwortet mir gerne - ich freue mich immer über einen Austausch.
Jetzt wünsche ich euch, wünsche ich dir einen wunderbaren Tag und ein baldiges schönes Wochenende.
Deine Andrea |